Dienstag, 14. Juli 2009
Tokyo: Tanz mit den Ahnen
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Mal ein bischen was anderes...
Im Stadtteil Tsukishima, was eigentlich eine ganz kleine Insel in Tokyo ist, wird gestern, heute und morgen gefeiert: Man gedenkt der verstorbenen Ahnen. Dafür wird ein Altar aufgebaut, in dem eine buddhistische Gottheit ist, und der wird Weihrauch dargereicht. Dazu macht man den universellen buddhistischen 'gassho'-Gruss, bei dem beide Hände aneinander gelegt werden. Dazu trommelt und singt der Älteste eine abgeänderte Version des 'Hannya-Shingo' (Herz-) Sutras, des universellen buddhistischen Sutras. Er mag nicht so gut singen, ist aber lieb, und als Ältesten würdigt man ihn dadurch. Dazu tanzen alle zusamman und in Harmionie: die Enkelkinder, Kinder, mit den Eltern und Grosseltern. Man geht zum Friedhof, wo man die Ahnen 'empfängt' und ihnen mit einer Laterne den Weg nach hause leuchtet. Dort isst man zusammen für drei Tage. So vergisst man nie die Verstorbenen: sie sind einmal im Jahr inmitten der Familie, und erfreuen sich beispielsweise an den Enkeln. Da ich nicht mit Blitz fotografiere, sind die Bilder etwas 'dunkel', aber: so war nun einmal die Atmosphäre– und trotzdem war viel Freude, und die Kinder lernen so, dass der Tod nichts unfreudiges ist!
Donnerstag, 9. Juli 2009
Blumenfest im Asakusa-Tempel in Tokyo
Heute und morgen ist im Asakusa-Tempel in Tokyo ein Blumenfest. Der Kauf der Blumen, von jugen Damen und Herren fröhlich im Tempelgelände angeboten, soll für Glück und Segen in den nächsten 12 Monaten sorgen. Dazu dient auch die Zeremonie im der Haupthalle des Tempels.
Dann kann der Sommer kommen!
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(c) Ryofu Pussel
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Sonntag, 5. Juli 2009
heute abend 18 Uhr: Regenzeit
Freitag, 19. Juni 2009
Kyoto
Verbringen Sie mit mir einen Tag in Kyoto, und zwar im Gion-Bezirk (der Stadtteil der ‘Blumenweiden’). Dort leben und arbeiten die Geikos (Geisha) und Maikos in den traditionellen Tee-Häusern, neben den buddhistischen Kodaiji-und Entokuji-Tempeln und dem Yasaka-Shinto-Schrein. Schauen Sie, wie ein Tag dort aussieht:
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Sonntag, 14. Juni 2009
Tanz in Schrein
Heute, morgen und übermorgen abend wird im Hie-Schrein in Tokyo getanzt. Dies ist ein Shinto-Schrein (Weg der Naturgötter) in der Nähe das Parlamentsgebäudes und der offiziellen Residenz des Premier-Ministers.
Dieses Fest leitet den Sommer ein: Die Leute holen ihren yukata (dünner kimono) -Sommer-kleidung heraus, und man findet sich im Schrein zusammen, um zu tanzen. Dazu wird Musik gemacht, und Trommeln und andere Klanginstrumenten werden auch benutzt. Kinder lernen von ihren Eltern, Eltern lernen von den Grosseltern, und so tanzen alle zusammen. Man hat Spass, isst einige Imbisse, erzält sich was, und dadurch kommunizieren alle Generationen harmonisch miteinander.
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Dieses Fest leitet den Sommer ein: Die Leute holen ihren yukata (dünner kimono) -Sommer-kleidung heraus, und man findet sich im Schrein zusammen, um zu tanzen. Dazu wird Musik gemacht, und Trommeln und andere Klanginstrumenten werden auch benutzt. Kinder lernen von ihren Eltern, Eltern lernen von den Grosseltern, und so tanzen alle zusammen. Man hat Spass, isst einige Imbisse, erzält sich was, und dadurch kommunizieren alle Generationen harmonisch miteinander.
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Dienstag, 9. Juni 2009
Asakusa-ji-Tempel nachts
Gestern war ich in einem Tempel in Ueno, wo ich mit dem Oberabt mehrere Stunden zazen-Meditation sass. Danach hatten wir Gelegenheit, bei einer Tasse grünem Tee und etwas süßem Gebäck ausgiebig zu reden. Mein Rückweg führte mich am Asakusa-ji-Tempel vorbei, der auch nachts imposant war.

Foto (c) Ryofu Pussel

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Sonntag, 7. Juni 2009
Nachmittag im Hauptkloster Sōji-ji
Heute war ein schöner, sommerlicher Tag. Ich verbrachte ihn im Sōji-ji. Dies ist einer der zwei Hauptklöster des Sōtō-Zen in Japan. Er ist sehr gross, mit riesigen Hallen und alten Gebäuden, inmitten der Stadt Yokohama, umgeben von vielen Bäumen. Wie schön fand ich es, als Kinder neben der Haupthalle, im kühlen Schatten, Karten spielten: das war so natürlich und ungezwungen, und die Klosteranlage fügte sich ganz harmonisch in "ihre Welt" ein. Ein Kloster muss nicht abgeschlossen von der Aussenwelt sein: wenn Kinder neben Hallen, Mönchen und Weihrauch darin ungezwungen spielen, dann bin ich sehr, sehr zufrieden. Auch heute war ein guter Tag.
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